12. Oktober 2026

Meine Comebacktour 2027 – Via Claudia Augusta

Aufgrund einer schweren Erkrankung war der Fernradweg München–Venedig heuer im Juni quasi meine Abschiedstour 2026. Heute, knapp vier Wochen nach der OP, steht eines fest: Ich darf und werde ab 28.10. wieder aufs E-Bike steigen … und damit das Training für die nächste große Tour 2027 beginnen!

Via Claudia Augusta – leichtester Alpenübergang für Radler

Nach dem Alpe-Adria-Radweg (Salzburg–Grado) und München–Venedig fehlt mir in meiner Sammlung noch die dritte Alpenüberquerung Österreichs: die Via Claudia Augusta. Diese startet an der Donau in Donauwörth (Bayern) und teilt sich in Trento (IT) in die „Altinate“ Route über Feltre nach Altino bei Venedig und die „Padana„, vorbei am Gardasee nach Verona und Ostiglia am Po.

Eckdaten

  • Länge: Rund 700 km (inkl. Rückfahrt von Ostiglia zum Bahnhof in Verona)
  • Höhenmeter: Etwa 4500 hm
  • Pässe: Fernpass: ca. 1.216 m, Reschenpass: 1.507 m

Flashpacking statt Bikepacking

Backpacking, aber bequemer: Flashpacking steht für Reisefreiheit mit einem Plus an Komfort – private Zimmer statt Großschlafsaal, gutes Essen statt Zufallsimbiss, smarte Planung statt Chaos. Ein Flashpacker reist wie ein Backpacker, nur stylisher und mit höherem Budget, ohne in Luxusreisen abzudriften. Kurz gesagt: Du wählst bewusst, wofür du Geld ausgibst (Zeit, Komfort, besondere Erlebnisse) und behältst trotzdem die Unabhängigkeit, die wir am Backpacking lieben.

TravelJunkies

Nicht nur aufgrund meiner körperlichen Beeinträchtigung werde ich das Campen zukünftig bleiben lassen. Auch eine gute Portion Altersfaulheit war mitentscheidend. Das bedeutet zwar etwas weniger Abenteuer, aber umso mehr Gemütlichkeit. Höhere Kosten, aber weniger Stress. Höchst erfreulich ist auch die gewonnene Tagesfreizeit. Durch Wegfall des Lagerauf- und – abbaus sind das rund zwei Stunden pro Tag! Da bleibt, bei gleichbleibender Tagesstrecke, Zeit für ein gemütliches zweites Frühstück, den Besuch der einen oder anderen Burg oder Klamm. Sogar ein Badestopp geht sich auch noch aus.

„Es sollte anders kommen als wir dachten, aber was kann man da schon machen? Man muss das Leben nehmen, wie es kommt, und sehen, dass man das Beste daraus macht.“

Yann Martel (kanadischer Schriftsteller 1963)

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