Der Don

Der Don
Der Don, 2024

„Der Don“ aka Günter Duba, geb. 1962 im Sternzeichen ♏, aufgewachsen am Biberhaufenweg 123 und wohnhaft seit bald 35 Jahren in der Hardegggasse (Link zu Google Maps).

Seit 2023 ist er, trotz Berufsunfähigkeit, zufriedener bis glücklicher Pensionist. Sein letzter und einziger Beruf war Rettungssanitäter bei der Wien Energie. Doch sein Herz schlägt immer noch für seinen ersten von nur zwei (!) Arbeitgebern und Lehrherrn dem Österreichischen Bundesheer.

Als Matura-Abbrecher ohne klare Berufsvorstellung kam der Präsenzdienst mit der Grundausbildung in der Sanitätsschule Stammersdorf gerade recht. Zwar ohne viel eigenes Zutun. Aber durch seine Flexibilität sowie Anpassungs- und Leidensfähigkeit und mit dem Glück eines angeborenen „Saumagens“ war plötzlich ein Beruf da, noch dazu einer viel im Freien! Also kein Sanitäter aus Leidenschaft aber mit Respekt und Ernsthaftigkeit. Kurze Zeit vor dem Ende seiner Höchstverpflichtungsdauer als damals Zeitsoldat wurde der Posten eines Sanis im Kraftwerk Simmering (ehem.: Wiener Stadtwerke Elektrizitätsbetriebe) frei.

Doch diesmal war es nicht mehr nur Glück und Zufall alleine. Hatte er doch einen Großteil seiner mehrjährigen und hochwertigen Fachausbildung bei Wind und Wetter draußen verbracht! Parallel dazu und auch anschließend lief die militärische Ausbildung in seiner Stammeinheit, der 4. Jägerkompanie des Landwehrstammregiment 22. Und dann stand ihm dann noch, im ungelesenen Kleingedruckten des Arbeitsvertrages, eine verpflichtende Tätigkeit als Grundausbilder für einen Turnus bevor! Nicht grad sein Lieblingsjob, aber da musste er mangels Alternativen einfach durch.

Doch dann (1989) waren die Lehrjahre vorbei und es floss Milch und Honig als fix Angestellter (kein Beamter!) bei der Gemeinde Wien. Es folgten viele schöne aber auch fordernde Jahre als oberster Sani in der Direktion (9., Mariannengasse). Dass über 50 % der Kollegen eigentlich KollegInnen waren, gab dem ganzen nochmal eine andere Dimension: 😉

Nach einigen kleinen aber auch größeren Gesundheitsproblemen kam es 2022 zu seiner dritten und letzten großen Berufsentscheidung. Da Sanitäter gesundheitlich nicht mehr ging und er auf weitere 5 Arbeitsjahre als Portier oder ähnliches keinen Bock mehr hatte, entschied er sich für die „Vorzeitige Pensionierung wegen Berufsunfähigkeit“ – nach 493 von 540 erforderlichen Versicherungsmonaten!

Hier schließt sich der Kreis seines Arbeitslebens – hätte er sich damals nicht durch seine Ausbildung gebissen, gäbe es jetzt keine Berufsunfähigkeit und eine reguläre Pension erst Ende 2027. Diese wäre zwar um rund 300 Euro höher als jetzt, aber was solls, für ein glückliches Leben reicht’s.

Derzeitiger Beziehungsstatus: „Frei – das heißt allein.“ Das wusste Roland Kaiser schon 1976 😉 Aber wie schon erwähnt, er ist flexibel und anpassungsfähig. Zwar nicht mehr im jugendlichen Ausmaß, aber dennoch!

Ah ja, „Der Donaustädter“ (https://derdonaustaedter.at) ist sein Blog, also sein öffentliches Tage- und Notizbuch, sein Hobby sowie treuester Zuhörer.


„When the going gets tough, the tough get going““”

Also by Richard Nixon
Wappen des Wiener Landwwehstammregiment 22
Wappen Landwehrstammregiment 22

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